<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Biozentrum Basel</title>
		<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/</link>
		<description>News</description>
		<language>en</language>
		<image>
			<title>Biozentrum Basel</title>
			<url>http://www.biozentrum.unibas.ch/fileadmin/tt_news_article.gif</url>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>News</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 10:57:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Neuer Regulator für Informationstransfer im Gehirn gefunden</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/new-regulator-discovered-for-information-transfer-in-the-brain/</link>
			<description>Das Protein mSYD1 übernimmt eine Schlüsselfunktion bei der Übertragung von Informationen zwischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Synapsen sind die wichtigsten Übertragungsstellen für Informationen zwischen Nervenzellen. Sie sind fähig, innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde Botenstoffe auszuschütten und ermöglichen so eine rasend schnelle Signalübertragung von Zelle zu Zelle. Das Team von Prof. Peter Scheiffele hat nun einen neuen Mechanismus identifiziert, welcher sicherstellt, dass synaptische Vesikel, die Träger des Botenstoffes, an den für sie vorgesehenen Ort gelangen und damit zur schnellen Signalübertragung beitragen können. 
<h3><b>mSYD1 als Organisator der synaptischen Struktur</b></h3>
Die Geschwindigkeit und Präzision der Signalweiterleitung an Synapsen basiert auf einem hochkomplexen Apparat von Proteinen an der Synapse. Die synaptischen Vesikel liegen dabei angereichert an den synaptischen Kontaktstellen zwischen Nervenzellen. Wird eine Nervenzelle aktiviert, öffnen sich Vesikel am Rand der Synapse, der sogenannten aktiven Zone, und schicken den Botenstoff zur benachbarten Zelle. &nbsp;
Die Forschungsgruppe von Peter Scheiffele konnte nun ein zuvor unbekanntes Protein namens mSYD1 identifizieren, welches die Anlagerung von Vesikeln an der aktiven Zone reguliert. In Nervenzellen, in denen durch eine genetische Manipulation kein mSYD1 Protein vorliegt, bilden sich weiterhin synaptische Kontakte aus, aber die Anreicherung der synaptischen Vesikel an der aktiven Zone ist gestört. Dies führt zu einem Verlust der synaptischen Signalübertragung.
<h3>Inaktives mSYD1 bei autistischen Störungen</h3>
Diese Ergebnisse bringen einen wichtigen neuen Einblick in die Mechanismen, die der Ausbildung neuronaler Netzwerke zugrunde liegen. mSYD1 ist eines von einer Gruppe von Genen, die in Patienten mit einer Entwicklungsstörung aus dem Autismus-Spektrum inaktiviert sind. Weitere Arbeiten in der Arbeitsgruppe erforschen nun, wie sich die Inaktivierung von mSYD1 auf das Verhalten von Mäusen auswirkt, um so Einblicke in die&nbsp; grundlegenden Prozesse von autistischen Störungen&nbsp; zu bekommen.
<b>Originalartikel:</b><br />Corinna Wentzel, Julia Sommer, Ramya Nair, Adeline Stiefvater, Jean-Baptiste Sibarita, and Peter Scheiffele (2013): <link http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0896627313004030 _blank>mSYD1A, a Mammalian Synapse-Defective-1 Protein, Regulates Synaptogenic Signaling and Vesicle Docking.</link> Neuron; Published online June 19, 2013.
<b>Kontakt: </b><link http://www.biozentrum.unibas.ch/media/ _blank link-default>Communications</link>, Heike Sacher]]></content:encoded>
			<category>Home (3 Column)</category>
			<category>Related to Prof. Peter Scheiffele</category>
			<category>Bionews</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bauplan für die Verknüpfung von Blutgefässen entdeckt </title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/blueprint-for-blood-vessel-fusion-discovered/</link>
			<description>Die Verbindung von Blutgefässen während der Entwicklung des Blutgefässsystems folgt einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bei der Bildung neuer Blutgefässe kontaktieren sich die vordersten Zellen zweier Gefässe, die sogenannten Tipzellen. Dies sind Zellen, deren Aufgabe es ist, mit einer anderen Tipzelle in Kontakt zu treten, sich mit dieser zu verbinden und so eine gemeinsame Röhre für den Blutfluss auszubilden. Wie dieser Prozess genau funktioniert, das hat die Forschungsgruppe von Markus Affolter am Biozentrum der Universität Basel nun genauer am lebenden Organismus, dem Zebrafisch, untersucht.
<h3>Erst Fusion, dann Durchtrennung</h3>
Die Wissenschaftler zeigten, dass der Bildung neuer Blutgefässe ein einheitlicher Architekturplan zugrunde liegt. Nach diesem Plan verbinden sich alle Formen von Blutgefässen, die bei fortlaufender Blutzirkulation entstehen. Im Verlauf dieses Bildungsprozesses splitten sich die Tipzellen beider Blutgefässe, nachdem sie sich miteinander verbunden haben. 
<h3>Transformation macht Fusionsstelle unsichtbar</h3>
Darüber hinaus beobachtete das Forscherteam, dass sich die Zellen anschliessend transformieren und so aus den beiden Tipzellen jeweils eine normale Blutgefässzelle entsteht. Diese Zellen lassen sich anschliessend nicht mehr von den anderen Zellen des Blutgefässes unterscheiden. „Praktisch ist es nicht möglich, im Anschluss an den Fusionsprozess die Fusionsstelle zu identifizieren“, so Affolter. „Die ehemaligen Tipzellen können ab sofort alle Funktionen einer Blutgefässzelle erfüllen und sind multifunktional einsetzbar.“ Auch konnte die Forschungsgruppe zeigen, dass das Molekül VE-cadherin dem Blutgefäss signalisiert, dass ein Kontakt zwischen zwei Tipzellen erfolgt und die Kontaktphase damit abgeschlossen ist.<br /><br />Der Zebrafisch stellt für solche Untersuchungen ein geeignetes Modell dar. Er ist fast durchsichtig, was eine genaue Beobachtung der Blutgefässbildung im Inneren des lebendigen Tieres ermöglicht. Es ist das erste Mal, dass ein solcher Zellsplittingprozess und die Transformation der Blutgefässzellen bei der Bildung neuer Blutgefässe im geschlossenen Blutgefässsystem nachgewiesen werden konnte. Wie sich die Tipzellen der Blutgefässe erkennen, welche weiteren Moleküle den Verknüpfungsprozess steuern und wie der Anschluss von Tumoren im Organismus an den bestehenden Blutkreislauf erfolgt, möchte die Forschungsgruppe von Markus Affolter nun genauer im lebendigen Zebrafisch untersuchen.&nbsp;
<b>Originalartikel:</b><br />Anna Lenard, Elin Ellertsdottir, Lukas Herwig, Alice Krudewig, Loic Sauteur, Heinz-Georg Belting, and Markus Affolter (2013):<link http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1534580713002840 _blank link-external-new-window> In Vivo Analysis Reveals A Highly Stereotypic Morphogenetic Pathway of Vascular Anastomosis.</link> Developmental Cell; Published online June 10, 2013.
<b>Kontakt: </b><link http://www.biozentrum.unibas.ch/media/ - link-default>Communications</link>, Heike Sacher]]></content:encoded>
			<category>Related to Prof. Markus Affolter</category>
			<category>Home (3 Column)</category>
			<category>Bionews</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 08:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Michael N. Hall zum SAMW Einzelmitglied gewählt</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/michael-n-hall-elected-sams-member/</link>
			<description>Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW zeichnet Prof. Michael N. Hall...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Senat der SAMW hat in seiner letzten Sitzung Prof. Michael N. Hall für seine aussergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen zum Einzelmitglied gewählt. Mit der Wahl von Hall würdigt die SAMW seine herausragenden Studien zu&nbsp; Zellwachstum und Krebsentstehung. Als junger Assistenzprofessor entdeckte er einen zentralen molekularen Schalter - das Protein «Target of Rapamycin» (TOR). Es steuert das Zellwachstum und die Zellgrösse, die Bildung von Proteinen, regelt den Stoffwechsel und den Energiehaushalt der Zelle. Halls wissenschaftliche Arbeiten trugen wesentlich dazu bei, die Bedeutung und Funktion von TOR aufzuklären und zeigten, dass die Proteinkinase an der Entstehung von schwerwiegenden Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt ist. Halls Entdeckungen zählen zu den grossen Durchbrüchen im Verständnis zellulärer Lebensprozesse.
Michael N. Hall ist schweizerisch-amerikanischer Doppelbürger und forscht seit über 25 Jahren am Biozentrum der Universität Basel, seit 1992 als Ordinarius für Biochemie. Seine Arbeiten hat er in über 160 Fachpublikationen veröffentlicht. Im Laufe seiner wissenschaftlichen Karriere wurde Hall mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, unter anderem mit dem Clöetta-Preis für biomedizinische Forschung (2003), dem Louis-Jeantet Preis für Medizin (2009) und dem Marcel-Benoist-Preis (2012). Er ist Mitglied renommierter wissenschaftlicher Vereinigungen und als Editor für internationale Fachzeitschriften tätig. Zudem leitet er das Kompetenzzentrum «Basel Signaling Alliance» der Universität Basel.<br />&nbsp;<br />Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften wurde 1943 mit dem Ziel gegründet, die hohe Qualität der Medizin in all ihren Facetten zu unterstützen, den Nachwuchs in der medizinischen Forschung sowie die rasche Umsetzung gesicherter Erkenntnisse in die Praxis zu fördern. Die SAMW Einzelmitgliedschaft ist eine Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Medizin. Die Aufnahmefeier findet am 28. November an der SAMW-Senatssitzung in geschlossenem Kreise statt.
<b>Kontakt:</b> <link 118>Kommunikation</link>, Katrin Bühler]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Michael Hall</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 12:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EMBO-Mitgliedschaft für Christoph Dehio und Peter Scheiffele </title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/embo-memberships-for-peter-scheiffele-and-christoph-dehio/</link>
			<description>Prof. Christoph Dehio und Prof. Peter Scheiffele vom Biozentrum der Universität Basel sind von der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit der Gründung des Biozentrums sind&nbsp;mit Christoph Dehio und Peter Scheiffele&nbsp;insgesamt 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer EMBO-Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. Dieses Jahr wurden&nbsp;52 neue EMBO-Mitglieder&nbsp; aus 15 Ländern gewählt,&nbsp;darunter 16 Wissenschaftlerinnen und vier Forschende aus der Schweiz. Das europäische Forschungsnetzwerk wurde 1964 mit dem Ziel gegründet, die Biowissenschaften in Europa zu fördern. EMBO wählt jedes Jahr neue Mitglieder aufgrund ausserordentlicher wissenschaftlicher Leistungen und unterstützt die Karriere der Forschenden. Mittlerweile zählt EMBO über 1600 Mitglieder. „Sie sind die Basis für das exzellente internationale Ansehen der EMBO. Wir heissen die Gruppe aussergewöhnlicher Wissenschaftler herzlich willkommen und freuen uns auf ihre neuen Ideen und frischen Impulse“. Mit diesen Worten begrüsste EMBO-Direktorin Maria Leptin die neugewählten Mitglieder.
<h3>EMBO-Mitglied Christoph Dehio</h3>
Christoph Dehio ist seit 2000 Professor für Infektionsbiologie am Biozentrum. Er wurde 2006 mit dem Hauptpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie ausgezeichnet und war von 2005 bis 2010 «International Research Scholar» des renommierten «Howard Hughes Medical Institute». Seit 2010 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Dehio untersucht das Typ IV-Sekretionssystem von bakteriellen Krankheitserregern. Mit diesem Injektionsapparat spritzen die Erreger bakterielle Effektorproteine in Wirtszellen ein und verändern hierdurch gezielt zelluläre Funktionen. Dies begünstigt das langfristige Überdauern der Erreger im Wirt und führt somit zu chronischen Infektionen. Mit einem systembiologischen Ansatz untersucht Dehio die Erreger-Wirt-Interaktionen auf molekularer Ebene und liefert damit die Grundlage für die Entwicklung neuartiger antibakterieller Wirkstoffe.
<h3>EMBO-Mitglied Peter Scheiffele</h3>
Der Neurobiologe Peter Scheiffele wurde 2008 ans Biozentrum berufen. Für seine Forschungen erhielt er diverse Auszeichnungen, darunter den «Searle Scholar Award» im Jahr 2002 und 2004 den «John Merck Scholar Award». Scheiffele untersucht die Mechanismen der Bildung und Auflösung neuronaler Verknüpfungen - den Synapsen. Er entdeckte wichtige Funktionen von synaptischen Adhäsionskomplexen, die bei der Synapsenbildung während der Gehirnentwicklung eine bedeutende Rolle spielen. Seine Ergebnisse tragen zum grundlegenden Verständnis neurologischer Entwicklungsstörungen bei. Darüber hinaus erarbeitet sein Labor neue Behandlungsstrategien für Autismus. 
<b>Kontakt:</b> Kommunikation, <link 118>Katrin Bühler</link>]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Christoph Dehio</category>
			<category>Related to Prof. Peter Scheiffele</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit dem Protein PGC-1α zum Marathonläufer</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/become-a-marathon-runner-with-the-protein-pgc-1a/</link>
			<description>Trotz grösserer Muskelmasse kann ein Sprinter keinen Marathon gewinnen. Denn seine speziell auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Marathonläufer absolvieren ein spezielles Trainingsprogramm, um ihre Leistungsfähigkeit und Ausdauer ständig zu verbessern. Ihre Muskeln können über einen langen Zeitraum die nötige Energie mit Hilfe von Sauerstoff erzeugen. Untrainierte und auch Kraftsportler erreichen dagegen schon sehr viel früher einen Zustand, bei dem ihre Muskeln Energie ohne Sauerstoff produzieren. Dabei entsteht Laktat. Gleichzeitig fängt der Muskel an zu ermüden und die Beine werden schwer.
<h3>Weniger Laktat durch Ausdauertraining</h3>
Der Grund für diesen Unterschied: Der Muskel stellt während des Ausdauertrainings seinen Stoffwechsel um. So wird unter anderem die Produktion des Proteins PGC-1α angekurbelt. Mäuse mit einem dauerhaft erhöhten PGC-1α entwickeln die gleichen leistungsfähigen Muskeln wie ausdauertrainierte. Handschin und sein Team konnten an diesen Mäusen nun zeigen, dass PGC-1α die Bildung und Ansammlung von Laktat in den Muskeln verhindert. Dafür haben die Forscher die Mäuse etwa eine Stunde auf dem Laufband trainieren lassen. Schon nach wenigen Minuten stieg bei untrainierten Mäusen der Milchsäurespiegel und gefolgt von Leistungsabfall und Erschöpfung. Mäuse mit hohem PGC-1α waren jedoch bis zum Ende des Trainings leistungsfähig. Ihr Laktatspiegel verblieb trotz Belastung auf niedrigem Niveau. „Wie sich herausstellte,“ so Handschin „verändert PGC-1α die Zusammensetzung eines Enzymkomplexes. Dadurch wird zum einen die Bildung von Laktat vermindert. Weiter wird das restliche im Muskel anfallende Laktat sofort umgesetzt und zur Energiegewinnung verwendet.“&nbsp;
<h3>Sporttherapie für Diabetiker</h3>
Auch im menschlichen Skelettmuskel steuert PGC-1α das Gleichgewicht zwischen Bildung und Abbau von Laktat. Störungen im Laktatstoffwechsel treten häufig bei Übergewichtigen und Diabetikern auf. Die Anregung der PGC-1α-Produktion durch ausdauernde sportliche Betätigung ist demnach ein wichtiger Ansatz, den Stoffwechsel bei diesen Patienten zu verbessern. Dadurch könnten Folgeschäden und fortschreitende körperliche Einschränkungen vermieden werden.</div>
<h3>Originalbeitrag:</h3>
Serge Summermatter, Gesa Santos, Joaquín Pérez-Schindler, and Christoph Handschin (2013). <link http://www.pnas.org/content/early/2013/05/01/1212976110.abstract _blank>Skeletal muscle PGC-1α controls whole-body lactate homeostasis through estrogen-related receptor α-dependent activation of LDH B and repression of LDH A.</link> PNAS; Published online May 6, 2013
<b>Kontakt: </b><link 118>Kommunikation</link>, Katrin Bühler]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Christoph Handschin</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 20:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Reinigungsservice lahmgelegt - Muskelschwäche zur Folge</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/cleaning-service-out-of-order-muscle-weakness-results/</link>
			<description>Der Proteinkomplex mTORC1 fördert das Muskelwachstum. Ist dieser Komplex jedoch dauerhaft aktiv,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie bei einer Maschine, so verschleissen auch in der Zelle einzelne Bauteile mit der Zeit. Damit die Zelle gesund bleibt, müssen fehlerhafte Bauteile und Abfallstoffe regelmässig entsorgt beziehungsweise wiederaufbereitet werden. Dafür sorgt ein zellulärer Selbstreinigungsprozess – die Autophagie. Die Fähigkeit zur Selbsterneuerung nimmt jedoch im Alter ab. So entstehen eine Vielzahl von altersbedingten Erkrankungen wie Krebs, Herzleiden und Muskelschwäche. Der Wachstumsregulator mTORC1 spielt dabei eine übergeordnete Rolle. Den genauen Zusammenhang entdeckte nun das Team von Prof. Markus Rüegg vom Biozentrum der Universität Basel gemeinsam mit Forschern vom Departement Biomedizin.
 
<h3>Muskelschwäche durch überaktiven Wachstumsregulator</h3>
Bislang ging man davon aus, dass der Proteinkomplex mTORC1 in der Muskelzelle zwar zentral das Wachstum reguliert, nicht aber den Prozess der Autophagie. Rüegg und seine Mitarbeiter konnten diese weit verbreitete These nun widerlegen. In der aktuellen Studie untersuchten sie die zellulären Vorgänge in Muskeln von Mäusen, bei denen mTORC1 dauerhaft angeschaltet war. Insbesondere bei alternden Mäusen beobachteten die Forscher eine fortschreitende Muskelerkrankung, die auf eine verschlechterte Autophagie zurückzuführen war. Interessanterweise konnten die Forscher durch die Gabe von Rapamycin die Krankheitssymptome wieder rückgängig machen. Die Muskelfunktion der Mäuse normalisierte sich. Rapamycin ist eine Substanz, die mTORC1 hemmt und dadurch die zelluläre Selbstreinigung fördert.
<h3>Dem Muskelabbau entgegenwirken</h3>
Demnach stellt mTORC1 eine übergeordnete Instanz dar, die den Mechanismus der Autophagie streng koordiniert und so das Gleichgewicht zwischen Muskelaufbau und -abbau aufrechterhält. Die Wissenschaftler vermuten, dass ein überaktiver mTORC1 Komplex auch für die Entstehung der altersbedingten Muskelschwäche beim Menschen verantwortlich sein könnte. Eine genauere Betrachtung des mTORC1-Regulationssystems im Kontext der Alterung könnte deshalb neue therapeutische Wege aufzeigen, dem Zerfall von Muskelstrukturen entgegenzuwirken. 
<h3>Originalbeitrag:</h3>
Perrine Castets, Shuo Lin, Nathalie Rion, Sabrina Di Fulvio, Klaas Romanino, Maitea Guridi, Stephan Frank, Lionel A. Tintignac, Michael Sinnreich and Markus A. Rüegg (2013). <link http://www.cell.com/cell-metabolism/abstract/S1550-4131(13)00119-8 _blank>Sustained activation of mTORC1 in skeletal muscle inhibits constitutive and starvation-induced autophagy and causes a severe, late-onset myopathy.</link> Cell Metabolism; Published online April 18, 2013
<b>Kontakt:</b> <link 118>Kommunikation</link>, Katrin Bühler]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Markus Rüegg</category>
			<category>Home (3 Column)</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 17:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Kredit für den Biozentrum Neubau ist genehmigt</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/the-credit-for-the-new-biozentrum-construction-is-approved/</link>
			<description>Der Basler Landrat hat dem 158-Millionen-Kredit für den Biozentrum Neubau mit grosser Mehrheit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem baselstädtischen Grossen Rat hat gestern auch der Baselbieter Landrat ein Darlehen von 158,2 Millionen Franken an die Universität Basel beschlossen. Der Neubau für das Biozentrum der Universität Basel ist damit einen entscheidenden Schritt weiter.
Das Baselbieter Kantonsparlament segnete den Kredit mit grosser Mehrheit ab. Sprecher verschiedener Fraktionen sprachen von einem wirtschaftsfreundlichen, für Region und Kanton wichtigen Vorhaben.
Der Neubau für das Biozentrums soll das bestehende, 42 Jahre alte und nicht mehr zeitgemässe Gebäude ersetzen. 2010 war der Entwurf «chroma» der Zürcher Architekten Andreas Ilg und Marcel Santer als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen. ]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 12:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Moleküle ertasten Moleküle</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/using-molecules-to-feel-molecules/</link>
			<description>Die Forschungsgruppe von Prof. Roderick Lim hat eine Methode entwickelt, um die Beziehungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Funktion von Proteinen ist abhängig von ihrer Form. Roderick Lim, Argovia Professor für Nanobiologie am Biozentrum und am Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel, untersucht seit Jahren den Kernporenkomplex in Membranen, der den Transport von Molekülen zwischen Zellplasma und Kern reguliert. Seine neu entwickelte Methode erlaubt den Forschern nun, die Form-Funktion-Beziehung von wichtigen Proteinen im Kernporenkomplex weiter aufzuklären. 
<h3>Moleküle&nbsp;auf &quot;Autobahn&quot; im Nanomassstab</h3>
Die Ergebnisse von Lim und seinem Team zeigen, dass der Kernporekomplex an eine Autobahn im Nanomassstab erinnert, auf der es langsame und schnelle Fahrspuren gibt. Diese Vorstellung lösen das biologische Problem: wie Proteine innerhalb des Kernporenkomplexes spezifische Moleküle auswählen und so den schnellen Transport zwischen Zellplasma und Kern fördern.
Der Durchbruch kam mit der Erkenntnis, dass nicht-interagierende Moleküle das natürlichste Mittel sind, um Änderungen der räumlichen Anordnung von Grenzflächen „zu ertasten“. Die Technik dahinter ist weit verbreitet: die Oberflächenplasmonenresonanz (SPR). Mit der neuen SPR-Methode konnte Lims Gruppe physikalische Hindernisse umgehen, die bislang strukturelle Untersuchungen erschwerten. So gelang es ihm, die Konformationsänderungen und Bindungseigenschaften erstmals in situ zu messen.
<h3>Entwicklung von Nanoporen</h3>
Die Oberflächenplasmonenresonanz (SPR) wird routinemässig zur Messung von Protein-Protein-Interaktionen und Bindungsaffinitäten, sowie in der Arzneimittel- und Proteomforschung eingesetzt. Da Protein und/oder Polymer überzogene Oberflächen in der Biologie und Technologie allgegenwärtig sind, sind Erkenntnisse über bindungsbezogene Konformationsänderungen ein grosser Fortschritt für das Verständnis der Funktion. Zudem liefern Lims Resultate die Grundlage, um molekulare, selektive Kanäle und Nanoporen für Forschung und Medizin zu entwerfen.
<h3></h3>
<h3>Originalbeitrag:</h3>
Schoch, R. L. and&nbsp; Lim, R. Y. H. (2013) <link http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/la3049289 _blank>Non-Interacting molecules as innate structural probes in surface plasmon resonance.</link> Langmuir;&nbsp;Published online February 25, 2013
Schoch, R. L., Kapinos, L. E. and Lim, R. Y. H. (2012) <link http://www.pnas.org/content/early/2012/09/27/1208440109.abstract _blank>Nuclear transport receptor binding avidity triggers a self-healing collapse transition in FG-nucleoporin molecular brushes.</link>&nbsp;PNAS;&nbsp;Published online October 4, 2012
<b>Kontakt:</b> <link 118>Kommunikation</link>
]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Roderick Lim</category>
			<category>Home (3 Column)</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 12:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn am Biozentrum</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/nobel-prize-laureate-elizabeth-blackburn-at-the-biozentrum/</link>
			<description>Im Jahr 2007 bezeichnete das Time Magazin sie als eine der „hundert einflussreichsten Menschen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Prof. Elizabeth Blackburn erforscht seit über dreissig Jahren die genetischen Mechanismen des Alterns.&nbsp; Für ihre grundlegenden Entdeckungen erhielt sie im Jahr 2009 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Am 22. April 2013 hielt&nbsp;Elizabeth Blackburn einen öffentlichen Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe „Biozentrum Lectures“.
Die Nobelpreisträgerin ist Morris Herzstein Professorin für Biologie und Physiologie an der Universität Kalifornien, San Francisco. Bereits in den siebziger Jahren entdeckte Blackburn, dass die Enden der Chromosomen eine Art Schutzkappe tragen, die sogenannten Telomere. Mit jeder Zellteilung jedoch werden diese Enden kürzer. Wenn die Telomere zu kurz werden, entstehen altersbedingte Leiden wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Jahr 1984 fanden Blackburn und Carol Greider ein Enzym, das sie als Telomerase bezeichneten. Es kann die geschrumpften Enden der Chromosomen wieder aufbauen und verzögert so auch beim Menschen das Altern. Störungen der Telomerase-Aktivität beispielsweise durch Mutationen schwächen die Fähigkeit des Körpers zur Selbstreparatur.
Blackburn promovierte 1975 an der Universität Cambridge im Labor des Nobelpreisträgers Fred Sanger und forschte anschliessend als Postdoktorandin an der Yale Universität. Im Jahr 1990 wechselte sie an das Department für Mikrobiologie und Immunologie der Universität Kalifornien, San Francisco, und leitete dieses von 1993 bis 1999. Für ihre richtungsweisenden Forschungen wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet unter anderem dem «Albert Lasker Award for Basic Medical Research» (2006) und dem «L’Oreal-UNESCO For Woman In Science» (2008). Zudem übernahm sie leitende Funktionen in verschiedenen wissenschaftlichen&nbsp; Gesellschaften und ist derzeit Präsidentin der «American Association for Cancer Research».
Die öffentliche Biozentrum Lecture von Prof. Elizabeth Blackburn findet am 22. April 2012 um 16.00 Uhr im Hörsaal 1 des Pharmazentrums, Klingelbergstrasse 50/70, statt.
]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 08:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Symposium: „Frontiers in Structural Biology and Biophysics“</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/symposium-frontiers-in-structural-biology-and-biophysics/</link>
			<description>Am 22. März 2013 findet am Biozentrum der Universität Basel ein wissenschaftliches Symposium über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Verständnis biologischer Funktionen basiert auf einer genauen Beschreibung biomolekularer Interaktionen im Hinblick auf atomare Struktur, physikalische Kräfte und die daraus entstehende Dynamik. Um Makromoleküle auf molekularer Ebene zu untersuchen, verwenden Strukturbiologen und Biophysiker ein breites Spektrum von hochentwickelten Technologien. An dem eintägigen Symposium „Frontiers in Structural Biology and Biophysics“ präsentieren zahlreiche herausragende Wissenschaftler ihre neuesten Forschungen.
Zu den geladenen Gästen zählen unter anderem der bekannte Strukturbiologe Stephen Fesik von der Vanderbilt University (USA) und der weltweit meistzitierte Chemiker Ad Bax von den National Institutes of Health in Bethesda (USA). Im Mittelpunkt von Stephen Fesiks Forschungen stehen die Entdeckung von Krebsmedikamenten sowie die Aufklärung der dreidimensionalen Strukturen von Protein-Wirkstoff-Komplexen. Dafür entwickelte er „SAR by NMR“ - eine in der Arzneimittelforschung erfolgreich verwendete Methode, mit der man mittels Kernresonanzspektroskopie (NMR) die Beziehungen von Struktur und Aktivität aufdecken kann. Ad Bax ist für seine revolutionären Weiterentwicklungen der NMR-Spektroskopie bekannt. Sie ermöglichten es, die Struktur und Dynamik von grossen Biomolekülen zu entschlüsseln. Neben den vielfältigen Vorträgen erhalten die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, sich mit den Wissenschaftlern über die neuesten technologischen Fortschritte auszutauschen. Darüber hinaus möchte das Symposium das ausserordentliche Lebenswerk von Anna und Joachim Seelig am Biozentrum würdigen.
Das Symposium findet am 22. März 2013 von 8.45 bis 18.30 Uhr im Hörsaal 1 des Pharmazentrums statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und werden gebeten ihre Teilnahme per online Registrierung anzumelden. Die Teilnahme ist frei.
<link http://www.biozentrum.unibas.ch/symposium-structural-biology-2013/ _blank>Weitere Informationen und Registrierung</link>
<b>Kontakt:</b>&nbsp;<link 113>Kommunikation</link> ]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Stephan Grzesiek</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 09:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>