Studium auf einen Blick

Biologiestudium in Basel

Die Studiengänge Biologie an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel tragen vermehrt den Ausbildungsbedürfnissen der biologischen Forschung Rechnung. Die Curricula wurden nach der Bologna-Reform weitgehend auf das dreistufige System "Bachelor-Master-Promotion" umgestellt.

Biologie ist eine fächerübergreifende Wissenschaft, deren praktischer Nutzen nicht nur in der Grundlagenforschung liegt, sondern vermehrt Anwendung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik findet. Absolvierende eines Biologiestudiums sehen zahlreichen Jobs innerhalb der Universität, in der Privatwirtschaft, im Staatsbetrieb, an Schulen und in Organisationen entgegen, sei es als Forscher/innen, Kommunikatoren/innen, Lehrer/innen oder Berater/innen. Die Biologie darf deshalb zu Recht als die Schlüsselwissenschaft dieses Jahrhunderts bezeichnet werden.

Bachelor-Master

Der Bachelorstudiengang Biologie der Universität Basel führt die Ressourcen des Biozentrums mit denen des Departements Umweltwissenschaften, Bereich Biologie (Botanisches und Zoologisches Institut sowie Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz) und des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts zusammen. Auf Bachelorstufe werden drei Vertiefungsrichtungen angeboten: Molekularbiologie, Tier- und Pflanzenwissenschaften sowie Integrative Biologie. Sechs mögliche Masterprogramme stehen im Anschluss zum Bachelorstudium zur Wahl: Biologie der Tiere, Epidemiologie, Infektionsbiologie, Molekularbiologie, Ökologie und Pflanzenwissenschaften. Das Biozentrum fokussiert dabei auf die Abschlüsse in Molekularbiologie. Überdies erlaubt der Bachelorstudiengang Computational Sciences mit der Vertiefungsrichtung Computational Biology einen direkten Einstieg ins Masterstudium Molekularbiologie. Die Bachelor- und Master-Abschlüsse werden in der Regel europaweit anerkannt.

Promotion

Aufbauend auf den Masterabschluss kann letztlich nach einer Doktorarbeit die dritte Stufe, die sogenannte „Promotion“ erreicht werden.

Kreditpunkte

Mit der Bologna-Reform werden alle Studienleistungen mit Kreditpunkten (KP) nach dem ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) ausgewiesen. Die Anzahl der KP pro Lerneinheit entspricht dem studentischen Arbeitsaufwand, welcher zur Erlangung der Lernziele aufzuwenden ist. Der Richtwert für einen Kreditpunkt entspricht einer Arbeitsleistung von 30 Stunden. Das dreijährige Bachelorstudium (sechs Semester) erfordert den Nachweis von 180 KP. Im darauf aufbauenden zwei- bis dreisemestrigen Masterstudium werden 90 KP erworben.