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		<title>Biozentrum Basel</title>
		<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/</link>
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			<title>Biozentrum Basel</title>
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			<description>News</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 11:35:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Science Slam No 2 – Wissenschaftler des Biozentrums auf der Bühne</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/science-slam-no-2-biozentrum-scientists-on-the-stage/</link>
			<description>Warum geht es Immunzellen schlecht, wenn sie Tuberkulose-Bakterien fressen?  Wie sieht das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wissenschaftlich, unterhaltsam, ungewöhnlich und nicht länger als acht Minuten – das ist der Anspruch an einen Vortrag beim Science Slam. Acht Forschende der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) liefern sich beim zweiten Science Slam einen wissenschaftlichen Schlagabtausch und präsentieren ihre Forschungsarbeit einem Laienpublikum. Die Bühne betreten dieses Jahr auch zwei Forschende vom Biozentrum der Universität Basel und stellen sich einer kritischen Jury – dem Publikum. 
Als einer der Referenten des Abends wird Prof. Jean Pieters den Zuhörern näherbringen, wie Immunzellen mikrobielle Krankheitserreger erkennen und warum diese sich insbesondere vor dem Erreger der Tuberkulose in Acht nehmen sollten. Denn <i>Mycobacterium tuberculosis</i> hält sich in den Immunzellen versteckt und nutzt die Signalnetzwerke des Wirtes zum Überleben. Um Netzwerke geht es auch in dem Vortrag von Dr. Harald Witte. Er untersucht in der Forschungsgruppe von Prof. Peter Scheiffele wie Milliarden von Nervenzellen die richtigen Gefährten finden. Ihre Beziehung besiegeln Neuronen mit der Bildung von Synapsen, was den intensiven Austausch von Informationen zwischen den Partnern ermöglicht. Nervenzellen führen ein sehr aktives Beziehungsleben, permanent finden in unserem Gehirn unzählige Neuronen-Rendezvous statt, Beziehungen werden beendet und neu belebt.
Jedoch nur wer in acht Minuten seine Forschung kurzweilig und unterhaltsam der Jury nahebringen kann, wird am Ende Slam-Champion und Besitzer des begehrten und speziell für diesen Anlass entworfenen „Erlene“-Awards. <br /><br /><br />Zweiter Science Slam der Universität Basel, Freitag, 27. April 2012, Theater Basel, Kleine Bühne, Einlass ab 19.15 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.
<b>Kontakt:</b> <link 113>Kommunikation</link>]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Jean Pieters</category>
			<category>Related to Prof. Peter Scheiffele</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>29.05.2012 / 14:00  --  CSI-Cell Biology: The Ethics of Digital Manipulation</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/29052012-1400-csi-cell-biology-the-ethics-of-digital-manipulation/</link>
			<description>DOs and DON'Ts of scintific imaging</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><b>Friday, 25.05.2012 </b></h3>
<h3><i>14:00 in Hörsaal 2 / Pharmazentrum</i></h3>
<h3><b>CSI-Cell Biology: The Ethics of Digital Manipulation</b></h3>
<h3><i>Oliver Biehlmaier/Imaging Core Facility</i></h3>
The goal of this lecture is to provide you with some guidelines on what you are allowed to do with your scientific images and what you should never ever do.
]]></content:encoded>
			<category>Imaging Core Facility (IMCF)</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Kehrseite des guten Gedächtnisses</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/the-downside-of-good-memory/</link>
			<description>Die posttraumatische Belastungsstörung ist durch belastende Erinnerungen an ein schreckliches...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein gutes Gedächtnis hat viele Vorteile. So bleibt beispielsweise der gelernte Schulstoff besser haften oder die Schlüssel werden weniger oft verlegt. Doch ein gutes Gedächtnis könnte auch eine Kehrseite haben, nämlich dann, wenn sich auch schreckliche Erlebnisse wie ein schwerer Unfall oder eine Vergewaltigung tiefer ins Gedächtnis eingraben. Wenn solche traumatische Erlebnisse in Form quälender Erinnerungen weiter existieren, könnten sie gar die Entstehung einer posttraumatischen Belastungsstörung begünstigen. 
Dominique de Quervain und Andreas Papassotiropoulos von der transfakultären Forschungsplattform „Molekulare und Kognitive Neurowissenschaften“ und vom Biozentrum der Universität Basel haben nun entdeckt, dass sich Träger einer bestimmten Variante des PKC alpha Gens besser an gelernte Information erinnern können. Emotionale und neutrale Informationen waren gleichermassen betroffen. Ferner fanden die Forscher heraus, dass die Genvariante mit einer erhöhten Aktivität in gedächtnisrelevanten Hirnregionen einhergeht. Bei der Basler Untersuchung hatten über 1000 gesunde Versuchspersonen teilgenommen.<br /><br />In einem zweiten Teil der Studie untersuchten die Forscher zusammen mit den Wissenschaftlern Thomas Elbert aus Konstanz und Iris-Tatjana Kolassa aus Ulm die Effekte der Genvariante auf traumatische Erinnerungen bei rund 350 Überlebenden des Genozids in Ruanda. Die Forscher fanden heraus, dass Träger der identifizierten Genvariante auch mehr quälende Erinnerungen an die schrecklichen Erlebnisse während des Bürgerkriegs hatten und häufiger an einer posttraumatischen Belastungsstörung litten.<br /><br />Die Studie zeigt erstmalig einen genetischen Zusammenhang zwischen gutem Gedächtnis und erhöhtem Risiko für psychisches Trauma und legt nahe, dass PKC alpha eine wichtige Rolle in der Regulation von Gedächtnisprozessen spielt. Die aktuelle Studie fand im Rahmen eines von de Quervain und Papassotiropoulos geleiteten Projekts statt.
<h3>Neurobiologische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses</h3>
Das Projekt «Neurobiologische Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses» wird von Prof. Andreas Papassotiropoulos, Direktor der Abteilung für Molekulare Neurowissenschaften und Prof. Dominique de Quervain, Direktor der Abteilung für Kognitive Neurowissenschaften der Universität Basel geleitet. <br /><br />Zu den Zielen des Projektes gehören die Identifizierung von neurobiologischen und molekularen Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses und die gezielte Entwicklung neuer Therapiestrategien zur Behandlung von Gedächtnisstörungen.<br /><br />Das Projekt ist interdisziplinär ausgerichtet und bildet den wissenschaftlichen Kern der transfakultären Forschungsplattform „Molekulare und Kognitive Neurowissenschaften“ der Universität Basel.<br /><br /><b>Originalbeitrag:</b><br />Dominique J.-F. de Quervain, Iris-Tatjana Kolassa, Sandra Ackermann, Amanda Aerni, Peter Boesiger, Philippe Demougin, Thomas Elbert, Verena Ertl, Leo Gschwind, Nils Hadziselimovic, Edveena Hanser, Angela Heck, Petra Hieber, Kim-Dung Huynh, Markus Klarhöfer, Roger Luechinger, Björn Rasch, Klaus Scheffler, Klara Spalek, Christoph Stippich, Christian Vogler, Vanja Vukojevic, Attila Stetak, and Andreas Papassotiropoulos (2012): PKCα is genetically linked to memory capacity in healthy subjects and to risk for posttraumatic stress disorder in genocide survivors. Published online 14 May, 2012.
<b>Kontakt:</b> <link 113>Kommunikation</link>]]></content:encoded>
			<category>Home (3 Column)</category>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Life Sciences Training Facility</category>
			<category>Press Release</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuartiger Transportmachanismus von Zellmembranen entdeckt</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/newly-discovered-membrane-transport-mechanism/</link>
			<description>Forschende des Biozentrums der Universität Basel haben einen neuartigen Transportmechanismus  für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Viele lebensnotwenigen Prozesse eines Organismus' gehen auf den Transport geladener Teilchen, sogenannter Ionen, von einer Zelle in die andere zurück. Dieser kontinuierliche Teilchenaustausch im Körper erfolgt durch die Zellwände, die Membranen der Zelle, mit Hilfe von Membranproteinen. 
<h3>Paradigma des Transportsystems von Zellmembranen widerlegt</h3>
Bislang ging man davon aus, dass Membran-Antiporter zwischen zwei unterschiedlichen Konformationen wechseln, die jeweils eine hohe Bindungsaffinität zu einem bestimmten Substrat haben. Dass jedoch verschiedene Substrate zeitgleich an ein Protein gebunden werden, konnten Bernèches neuste Forschungsergebnisse nun zeigen. Er widerlegt damit eine seit Jahrzehnten bestehendes Paradigma und liefert einen entscheidenden Beitrag für das Verständnis und die Funktionsweise vom Transportsystem der Membranen. 
<h3>Neue Funktionsweise entdeckt</h3>
In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Cornell Medical Colleges in New York konnte die Forschungsgruppe von Bernèche diesen neuen Mechanismus am Beispiel des Wasserstoff-Chlorid-Transporters aufklären. Durch die Kombination von molekularen Mechaniksimulationen, Strukturdaten und Thermodynamikmessungen konnten sie zeigen, dass die Bindung von Chlorid und einem Proton synergistisch und sequenziell in einem Verhältnis von 2:1 verläuft. Das heisst, dass zunächst Chlorid-Ionen gebunden werden, deren Bindung die anschliessende Bindung eines Protons begünstigt. 
Überraschenderweise ist eine umgekehrte Reihenfolge der Bindung nicht möglich, da die Protein-Struktur der Membran in Abwesenheit von Chlorid-Ionen die Bindung eines Protons verhindert. Die festgelegte Bindungsreihenfolge hat dabei eine wichtige funktionelle Bedeutung für den gesamten Prozess. Sie gewährleistet, dass die Stöchiometrie des Substrataustausches auch unter extremen pH-Bedingungen wie zum Beispiel im Magen bestehen bleibt.
<b>Originalbeitrag:</b><br />Alessandra Picollo, Yanyan Xu, Niklaus Johner, Simon Bernèche &amp; Alessio Accardi (2012): <link http://www.nature.com/nsmb/journal/v19/n5/full/nsmb.2277.html _blank>Synergistic substrate binding determines the stoichiometry of transport of a prokaryotic H+/Cl− exchanger. Nature Structural &amp; Molecular Biology.</link> Published online April 8, 2012.<br /><br /><b>Kontakt:</b> <link 113>Kommunikation</link>, Heike Sacher<br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Simon Bernèche</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verlust von Wachstumsregulator begünstigt Diabetes</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/growth-regulator-mtorc2-linked-to-diabetes/</link>
			<description>Das Regulatorprotein mTOR ist ein zentraler molekularer Schalter, der das Zellwachstum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Protein mTOR reguliert sowohl das zelluläre Wachstum als auch den Stoffwechsel und spielt somit eine zentrale Rolle bei der Entstehung zahlreicher Krankheiten. In der Zelle ist das Regulatorprotein Bestandteil zweier grosser Proteinkomplexe, mTORC1 und dem bislang wenig untersuchten mTORC2-Komplex. Nachdem die Wissenschaftler um Mike Hall vom Biozentrum der Universität Basel kürzlich aufgeklärt haben, wie der Komplex das Wachstum von Tumorzellen anregt, beleuchtet eine neue Studie derselben Gruppe die Rolle von mTORC2 im Kohlenhydrat-Stoffwechsel und bei der Entstehung von Diabetes.
<h3>Diabetes durch fehlendes mTORC2</h3>
Im gesunden Organismus reguliert Insulin den Blutzuckerspiegel und aktiviert den mTORC2-Signalweg. Bei Mäusen, denen die Forschenden das Gen für mTORC2 in der Leber inaktiviert hatten, waren bereits wenige Wochen nach ihrer Geburt erhöhte Blutzucker- und Insulinwerte messbar. Der Verlust des mTORC2-Regulators führte ausserdem zu einer Insulinresistenz: Die Leberzellen können das Nährstoffangebot im Körper nicht weiter erkennen und bilden trotz steigendem Blutzuckerspiegel laufend neue Kohlenhydrate.
Die Wissenschaftler konnten auch zeigen, wie sich die anfänglich auf die Leber beschränkte Insulinresistenz mit zunehmendem Alter der Tiere auf den ganzen Körper ausbreitete. Die Mäuse entwickelten dabei die typischen Symptome des Typ II Diabetes. Dazu die Zellbiologin Dr. Marion Cornu: „Wir waren überrascht, dass das spezifische Abschalten von mTORC2 nicht nur den Kohlenhydrat-Stoffwechsel der Leber, sondern des gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht bringt.“ 
<h3>Krebstherapie mit Nebenwirkungen</h3>
Die heute gegen Tumorwachstum klinisch eingesetzten mTOR-Inhibitoren hemmen zumeist beide Proteinkomplexe. Durch den Einsatz neuer spezifischer mTORC2-Inhibitoren erhoffen sich Mediziner, Tumorzellen am unkontrollierten Wachstum zu hindern ohne gesunde Zellen zu beeinträchtigen. Die neuen Ergebnisse von Hall und seinem Team belegen, dass bei solchen Krebstherapien mit einer möglichen Entstehung von Diabetes als Nebenwirkung zu rechnen ist. 
<h3>Originalartikel:</h3>
Hagiwara A, Cornu M, Cybulski N, Polak P, Betz C, Trapani F, Terracciano L, Heim MH, Rüegg MA, Hall MN (2012). <link http://www.cell.com/cell-metabolism/abstract/S1550-4131(12)00135-0#Summary _blank>Hepatic mTORC2 Activates Glycolysis and Lipogenesis through Akt, Glucokinase, and SREBP1c.</link> Cell Metabolism 15(5), 725-738.
<br /><b>Kontakt:</b> <link 113>Kommunikation</link>, Katrin Bühler
]]></content:encoded>
			<category>Home (3 Column)</category>
			<category>Bionews</category>
			<category>Related to Prof. Michael Hall</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 14:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Künstliches Nano-NPC-Modell imitiert selektives Transportsystem von Zellen</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/from-biological-machines-to-molecular-devices-of-the-future/</link>
			<description>Zelluläre Maschinen zeigen eine faszinierende Raffinesse in ihrer Funktion, die auch technologisch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Relevanz des biologischen Kernporenkomplexes (nuclear pore complex, NPC) liegt in der Art, wie er den Transport von Proteinen in und aus dem Zellkern regelt. NPCs selektieren wie eine Art Schleuse aktiv Moleküle für den Transport und erleichtern so den schnellen Austausch von bestimmten Proteinen mit höchster Präzision und in einer hochselektiven Art und Weise. Jede im Durchmesser nur 50nm grosse &quot;NPC-Schleuse&quot; öffnet oder schliesst sich dabei, je nachdem, ob ein Stoff als &quot;molekularer Gast&quot; erkannt wird oder nicht. &quot;NPCs lassen sich mit den Löchern in einem Kaffeefilter vergleichen, wenn der Filter so funktionieren würde, dass er die Bestandteile des Kaffees erkennt und nur Hochwertiges durchlässt&quot;, so Lim. 
<h3>Rätsel um den NPC-Mechanismus</h3>
Da es bislang keine technische Vorrichtung gibt, die das NPC-Schleusensystem nachstellt, ist dessen genaue Funktionsweise für Forscher ein langjähriges Rätsel geblieben. Bereits 2006 schlug Lim eine Möglichkeit vor, dem Rätsel näher zu kommen, nämlich die NPC-Proteine mit technisch hergestellten Nanostrukturen und Nanoporen zu verbinden. Und jetzt, rund fünf Jahre später, ist Lims Gruppe in Zusammenarbeit mit der Forschergruppe von Prof. Cees Dekker von der Technischen Universität Delft der Nachweis gelungen, dass ein nachgebautes NPC-Modell tatsächlich mit der Leistung und Präzision eines natürlichen NPCs in der Zelle mithalten kann: Sowohl die Genauigkeit der molekularen Selektivität als auch die Transportzeit innerhalb von Millisekunden entsprechen der eines biologischen NPCs. Diese in <i>Nature Nanotechnology</i> gezeigten Ergebnisse ermöglichen wichtige neue Ansätze für die Forschung, um die Grundprinzipien der NPC-Funktion auf der Ebene einzelner Moleküle zukünftig genauer untersuchen und verstehen zu können. 
<h3>Biologische Grundlagen als Wegweise für zukünftige Anwendungen</h3>
Um ihre Erkenntnisse weiter zu führen, zeigen die Forschenden um Lim in dem Journal <i>ACS Nano</i>, wie sie die Prinzipien der NPC-Funktionalität anwenden, um spezifische Proteine aus natürlicher biologischer Umgebung selektiv und mit molekularer Präzision an ihr Ziel zu befördern. Dabei wurden die Bausteine der natürlichen NPC-Schleuse durch synthetische Polymere ersetzt. Das Ersetzen der biologischen durch künstliche Bausteine ist insofern von Bedeutung, als hochkomplexe technologisch-molekulare Transportsysteme eines Tages genauso elegant aufeinander abgestimmt werden könnten, wie es in einer lebenden Zelle bereits der Fall ist. 
<h3>Originalbeiträge: </h3>
Kowalczyk et al. (2011). Single-molecule transport across an individual biomimetic nuclear pore complex. Nature Nanotechnology, Advance Online Publication, DOI: 10.1038/Nnano.2011.88<br /><link http://www.nature.com/nnano/journal/vaop/ncurrent/abs/nnano.2011.88.html>http://www.nature.com/nnano/journal/vaop/ncurrent/abs/nnano.2011.88.html </link>
Hyotyla et al. (2011). Synthetic Protein Targeting by the Intrinsic Biorecognition Functionality of Poly(ethylene glycol) Using PEG Antibodies as Biohybrid Molecular Adaptors, ACS Nano, DOI: 10.1021/nn201327y<br /><link http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/nn201327y>http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/nn201327y<br /></link>
<b>Kontakt:</b> <link http://www.biozentrum.unibas.ch/services/communications/group/ - internal-link>Kommunikation</link>, Heike Sacher]]></content:encoded>
			<category>Research group Roderick Lim</category>
			<category>Bionews</category>
			<category>Press Release</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Somdeb Bose Dasgupta gewinnt die INSA Medaille für Nachwuchswissenschaftler</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/somdeb-bose-dasgupta-wins-an-insa-medal-for-young-scientists/</link>
			<description>Somdeb Bose Dasgupta, Postdoktorand im Labor von Prof. Jean Pieters am Biozentrum der Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die indische Akademie (<link http://insaindia.org/index.php>INSA</link>) ehrt mit der &quot;Science Academy Medal for Young Scientists&quot; seit 1974 junge Wissenschaftler für bemerkenswerte und kreative Forschungsleistungen im Bereich Wissenschaft und Technologie. Die Young Scientists Award INSA ist eine der höchsten Anerkennung für junge Forschende und wird jährlich aufstrebenden Nachwuchswissenschaftlern für ihre Forschungsarbeit in Indien verliehen. Seit 2007 wurden über 500 junge Wissenschaftler mit dieser Auszeichnung geehrt. 
Somdeb Bose Dasgupta wurde die INSA-Medaille für seine Arbeiten über ein wesentliches DNA-veränderndes Enzym in dem Parasiten <i>Leishmania donovani</i> verliehen. Dieser Parasit ist ein Krankheitserreger, der die zum Teil schwer verlaufende Infektionskrankheit &quot;viszerale Leishmaniose&quot; verursacht, die zu einer Entzündung der inneren Organe führen kann. Mit seiner Forschungsarbeit konnte Dasgupta die ungewöhnlichen Eigenschaften des bi-Untereinheit Topoisomerase IB von <i>Leishmania</i> beschreiben, was ein besseres Verständnis der Parasit-spezifischen Mechanismen bei der <i>Leishmania</i>-Replikation ermöglicht. Seine Arbeit kann so dazu beitragen, Strategien für einen Rückgang in der Parasitenlast zu entwickeln. 
<b>Kontakt:</b> <link 112>Kommunikation</link>]]></content:encoded>
			<category>Research group Jean Pieters</category>
			<category>Bionews</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie Darmzellen sich gegen Salmonellen wehren</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/how-intestinal-cells-defend-themselves-against-salmonella/</link>
			<description>Bei einer Salmonellen-Darminfektion hilft ein körpereigener Abwehrmechanismus, indem er die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Salmonellen sind im Tierreich weit verbreitet. Ein gesunder Mensch wird in der Regel krank, wenn er mehr als 100`000 Bakterien über kontaminierte Nahrungsmittel wie Eier oder Fleisch aufgenommen hat. Die Infektion mit Salmonellen beginnt damit, dass die Bakterien in die Epithelzellen der Darmschleimhaut eindringen. Um die Vermehrung der Bakterien einzudämmen, aktivieren die Epithelzellen spezielle Zell-Organellen, die Autophagosomen. Sie umschliessen die Eindringlinge und verschmelzen anschliessend mit anderen Organellen, den Lysosomen, die spezielle Verdauungsenzyme enthalten. Diese töten viele der eingedrungenen Bakterien ab. Aber wie erkennen die Autophagosomen die Salmonellen? Diesen Mechanismus hat eine Forschungsgruppe um Dr. Hesso Farhan und Prof. Dr. Dirk Bumann vom Biozentrum der Universität Basel jetzt entschlüsselt. 
Wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science berichten, werden die Salmonellen zunächst mit dem Molekül Ubiquitin als &quot;Abfallstoffe&quot; markiert. Das Protein Optineurin bindet an die markierten Bakterien und verknüpft sie mit Autophagosomen. Optineurin wird allerdings nur dann als Bindeglied aktiv, wenn es zuvor durch ein Enzym TBK1 phosphoryliert wurde. Die Forscher vermuten, dass diese Phosphorylierung eine Art Schalter darstellt, der auch in anderen Autophagie-Prozessen von Bedeutung sein könnte. So sind gestörte Autophagie-Prozesse unter anderem an der Entstehung von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen beteiligt. 
Für die Infektiologie sind diese Ergebnisse von grosser Bedeutung, denn weltweit erkranken derzeit jährlich rund 94 Millionen Menschen an akuter Gastroenteritis, von denen 155`000 sterben. Von Typhus, der ebenfalls von Salmonellen ausgelöst wird, sind jährlich 16 Millionen Menschen weltweit betroffen, von denen 200`000 sterben, insbesondere Kinder. Aufgrund einer rasch zunehmenden Resistenz der Bakterien selbst gegen Breitband-Antibiotika wie Fluoroquinolone sind die therapeutischen Möglichkeiten begrenzt. Neue Behandlungswege für Infektionskrankheiten müssen dringend gefunden werden. Ein besseres Verständnis der körpereigenen Abwehrmechanismen durch Autophagie könnte dazu beitragen. 
<h3>Originalbeitrag: </h3>
<link http://www.sciencemag.org/content/early/2011/05/25/science.1205405>Philipp Wild et al: Phosphorylation of the Autophagy Receptor Optineurin restricts Salmonella growth, Science 26th May 2011 advanced online publication</link> 
<b>Kontakt:</b> <link http://www.biozentrum.unibas.ch/services/communications/group/ - internal-link>Kommunikation</link>, Heike Sacher]]></content:encoded>
			<category>Research group Dirk Bumann</category>
			<category>Bionews</category>
			<category>Press Release</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Brustkrebs: Nanotechnologie ermöglicht viel schnellere Diagnose</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/detecting-breast-cancer-and-osteoarthritis-with-nanotechnology-made-for-mars/</link>
			<description>Ein auf der NASA-Marsmission 2008 zur Analyse des Bodens erfolgreich eingesetzter Typ eines neuen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Brustkrebs ist die häufigste Form von Krebs bei Frauen. Die technikbedingten tagelangen Wartezeiten bis zum Feststehen der exakten Diagnose werden von den Patientinnen oft als sehr beunruhigend und unangenehm wahrgenommen. Nun haben unter Leitung von Prof. Roderick Lim Forschende des Biozentrums, des Swiss Nanoscience Instituts sowie des M. E. Müller Instituts für Strukturbiologie (alle Universität Basel) ein Rasterkraftmikroskop weiterentwickelt, das 2008 Teil der NASA Phoenix Mars-Mission 2008 war und die Struktur des Marsbodens untersuchte. Das Marsmikroskop stammte von der Firma <link http://www.nanosurf.com/index.cfm>Nanosurf</link> in Liestal, einem Spin-Off der Universität Basel. 
Das neue Analysegerät mit dem Namen &quot;Artidis&quot; kann mit Hilfe seiner hervorragenden nanomechanischen Sensitivität in Minutenschnelle verschiedene Stadien von Weichteil-Erkrankungen des Menschen unterscheiden und klären, ob ein Tumor an der Brust gut- oder bösartig ist. Zudem kann eine Gewebediagnostik mit &quot;Artidis&quot; aufgrund quantitativer Messungen - ergänzt mit statistischen Auswertungen - durchgeführt werden, anstatt wie bisher mit qualitativen histologischen Beurteilungen. Durch die gezielte Anpassung des Mikroskops und seiner Geschwindigkeit und Sensitivität im atomaren Grössenbereich an die klinischen Bedürfnisse, soll die Analysezeit von &quot;Artidis&quot; weiter reduziert werden. 
<h3>Weitere Anwendungsmöglichkeiten </h3>
Die Anwendung von &quot;Artidis&quot; ist nicht auf die Diagnostik von Brustkrebs begrenzt. Im Prinzip können eine Vielzahl von verschiedenen Gewebearten (Brustgewebe, Knorpel, Haut, Retina, Blutgefässe, Blasengewebe) und deren Erkrankungen mit &quot;Artidis&quot; untersucht werden. Im Vergleich zu konventionellen Methoden, mit denen frühe Stadien von Arthrose nicht erkannt werden können, hat das Rasterkraftmikroskop das Potenzial bereits die Entstehungsphase der Krankheit zu erkennen. Für Menschen mit Knieproblemen eröffnet diese Früherkennung bessere Behandlungsmöglichkeiten mit besseren Heilungschancen. Mit seiner Fähigkeit, Knorpelschädigungen zu bewerten, könnte &quot;Artidis&quot; in Laboratorien zur Gewebeherstellung bald zur Standardausrüstung gehören. 
Durch seine nicht gewebeschädigende Art der Untersuchung könnte bestimmt werden, ob ein im Labor hergestelltes Gewebe strukturell und mechanisch für die Implantation in den Patienten geeignet ist oder nicht. Neben der raschen Diagnose vereinfacht &quot;Artidis&quot; auch den Prozess der Biopsie-Entnahme für die Behandlung von Knorpelgewebe. Für konventionelle diagnostische Methoden werden dem Patienten mehrere Biopsie-Proben entnommen und anschliessend im Labor untersucht; mit &quot;Artidis&quot; wird nur noch eine einzige kleine Probe für die Analyse benötigt, was die Erfolgsrate einer Therapie erhöht. Die <link http://www.kti.admin.ch/index.html?lang=de>Kommission für Technologie und Innovation (KTI)</link> glaubt an eine Markttauglichkeit des Geräts und unterstützt in den nächsten 18 Monaten das Forschungsteam von Roderick Lim mit insgesamt über 635`000 Franken. 
<b>Kontakt:</b> <link contact: Communications, Heike Sacher>Kommunikation</link>, Heike Sacher]]></content:encoded>
			<category>Research group Roderick Lim</category>
			<category>Bionews</category>
			<category>Press Release</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;ERC Starting Grant&quot; für das Biozentrum und Sebastian Hiller</title>
			<link>http://www.biozentrum.unibas.ch/de/news-events/newsdetails/article/erc-starting-grant-for-the-biozentrum-and-sebastian-hiller/</link>
			<description>Der Strukturbiologe Prof. Sebastian Hiller vom Biozentrum der Universität Basel hat den begehrten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	 	 	 	<span lang="de-DE">Im Rahmen seines ERC-Forschungsprojekts </span><span lang="de-DE">(ERC – European Research Council) </span><span lang="de-DE">werden Sebastian Hiller und seine Forschungsgruppe mit Hilfe der Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) die Struktur und Funktion von mitochondrialen Membranproteinen untersuchen. Membranproteine sind zentrale Steuerelemente für Regulationsprozesse in den Zellen aller Lebewesen. Sie übernehmen wichtige Aufgaben bei der Signalübermittlung und beim Transport von Biomolekülen und sind daher von hoher medizinischer Relevanz. In dem ERC-Projekt wird Hiller die NMR-Methode zur Charakterisierung der Strukturen, Funktionen und Faltungsvorgänge von Membranproteinen und deren Komplexen bei atomarer Auflösung anwenden.</span> 
<h3> <span lang="de-CH">Zur Person </span><span lang="de-CH">Sebastian Hiller</span></h3>
 <span lang="de-DE">Bereits </span><span lang="de-DE">während seiner Doktorarbeit untersuchte der in Bretten aufgewachsene Sebastian Hiller die Struktur von Membranproteinen mittels NMR an der ETH Zürich. Er arbeitete in der Forschungsgruppe von Prof. Kurt Wüthrich, der für seine Arbeiten zur Strukturaufklärung von Proteinen mittels kernmagnetischer Resonanzspektroskopie 2002 mit dem Nobelpreis in Chemie ausgezeichnet wurde.</span>
 	 	 	 	<span lang="de-DE">Im Anschluss an seine Forschungszeit an der ETH Zürich ging Hiller als Postdoktorand an die Harvard Medical School, Boston, wo er seine Forschung auf dem Gebiet der Strukturanalyse von Membranproteinen fortsetzte. 2010 erhielt Hiller eine der begehrten SNF-Förderungsprofessuren des Schweizer Nationalfonds und wechselte damit ans Biozentrum der Universität Basel, wo er heute als Professor für Strukturbiologie forscht und lehrt. Mit dem «Starting Independent Researcher Grant» würdigt der Europäische Forschungsrat Hillers Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Struktur- und Funktionsanalyse von Membranproteinen mittels NMR. Gleichzeitig ermöglicht der Forschungsbeitrag Hiller auch in Zukunft seine Arbeiten auf diesem Forschungsfeld voranzutreiben.</span>
<h3> 	 	 	 	<span lang="de-DE">Erster «</span><span lang="de-DE">ERC Starting Grant» für das Biozentrum der Universität Basel</span></h3>
 	 	 	 	<span lang="de-DE">Mit dem «ERC Starting Grant» zeichnet der Europäische Forschungsrat innovative Grundlagen- und Pionierforschung im Rahmen eines weltweiten Wettbewerbs aus. Alleiniges Auswahlkriterium ist die wissenschaftliche Exzellenz sowohl des Projekts als auch der Forschenden. Mit dem Förderbeitrag soll die wissenschaftliche Unabhängigkeit der Geförderten durch den Aufbau oder die Konsolidierung eines Forschungsteams unterstützt und vielversprechende Forschungsprojekte von exzellenten Nachwuchsforschenden über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren gefördert werden.</span><span lang="de-CH"> </span><span lang="de-DE">Der EU-Förderbeitrag an Sebastian Hiller ist der erste «Starting Independent Researcher Grant» für das Biozentrum der Universität Basel. </span><span lang="de-CH">2008 erhielten Prof. Dominik Zumbühl vom Departement Physik und der Evolutionsbiologe Prof. Walter Salzburger vom Zoologischen Institut bereits den renommierten EU-</span><span lang="de-DE">Förderbeitrag.<br /></span>
<b>Kontakt:</b> <link 112>Kommunikation</link>]]></content:encoded>
			<category>Bionews</category>
			<category>Research group Sebastian Hiller</category>
			<category>Press Release</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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