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Infection Biology

Ziel des Forschungsschwerpunkts Infektionsbiologie ist es, Infektionserkrankungen auf zellulärer und molekularer Ebene zu verstehen, um sie künftig besser kontrollieren zu können. 

Die Kompetenzen und Interessen der in diesem Schwerpunkt arbeitenden Forschungsgruppen am Biozentrum ergänzen sich gegenseitig. Durch diese Vielfalt verschiedener Forschungsansätze im Rahmen eines übergeordneten Themas – der Wirt-Mikroben-Interaktion – entsteht ein Synergieeffekt, der auf einem intensiven wissenschaftlichen und technologischen Wissens- und Erfahrungsaustausch basiert.

Der Schwerpunkt der Forschungstätigkeit liegt auf bakteriellen Infektionen, wobei verschiedene (zurzeit neun) Krankheitserreger untersucht werden. Diese Erreger stellen Archetypen unterschiedlicher Virulenzmechanismen wie beispielsweise intrazelluläre Replikation, Immunevasion, Injektion bakterieller Effektoren in Wirtszellen, Biofilmbildung und Persistenz dar. Die Tragweite dieser Forschungsarbeit reicht weit über das Feld der mikrobiellen Pathogenese hinaus; hier geht es auch um Grundprinzipien der Zell- und Molekularbiologie, u. a. proinflammatorische Signalwege, intrazellulären Transport, Regulation in Bakterien, Nanomaschinen und den mikrobiellen In-vivo-Metabolismus.

Mehrere Teams im Bereich des Forschungsschwerpunktes Infektionsbiologie haben die Systembiologie als neuen Ansatz zur Untersuchung von Wirt-Pathogen-Interaktionen eingeführt und kooperieren dabei intensiv mit ihren Kollegen, insbesondere denjenigen aus den Bereichen Strukturbiologie & Biophysik sowie Bioinformatik & Systembiologie.