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Wie entstehen Synapsen und was läuft falsch bei neuromuskulären Krankheiten?

Die Kenntnis der molekularen Mechanismen, wie Nervenzellen miteinander kommunizieren und wie Krankheiten an der Verbindung zwischen Gehirn und der Skelettmuskulatur entstehen, sind fundamental für die Entwicklung neuartiger Medikamente gegen neuromuskuläre Krankheiten.

Synapsen sind Schaltstellen im Gehirn, die für die Kommunikation zwischen einzelnen Nervenzellen und ihren Zielorganen essentiell sind. Veränderungen dieser Schaltstellen können zu Krankheiten wie Autismus oder Alzheimer führen und Ursache für die Lähmung der Muskulatur sein. Zudem nimmt die Gehirnleistung im Alter oftmals aufgrund einer verschlechterten Funktion der Synapsen ab.

Bildung und Erhalt von Synapsen
Unsere Arbeiten haben zum Ziel die Signalwege zu verstehen, die zur Bildung von Synapsen und deren Wiederherstellung bei krankhaften Veränderungen wichtig sind. Insbesondere interessiert uns auch, welche Signale bei Lernprozessen zur Veränderung von Synapsen führen und welche Signale zur Aufrechterhaltung der neuromuskulären Synapsen wichtig sind. Für unsere Untersuchungen verwenden wir eine breite Palette an Methoden, von histologischen, biochemischen und bildgebenden bis hin zu Verhaltensstudien an transgenen Mausmodellen.

Neuromuskuläre Krankheiten und genereller Muskelschwund
Neuromuskuläre Krankheiten sind relativ seltene genetische Krankheiten, die zu Muskelschwund, Verlust der Gehfähigkeit und sogar zum Tod führen können. Unsere Arbeiten an Tiermodellen dieser Krankheiten und die daraus gewonnene Kenntnis der Signalwege bilden die Basis für die Entwicklung von Medikamenten gegen diese seltenen Krankheiten. Zudem bilden sie die Grundlage um beispielsweise den Verlust an Muskelmasse und die damit einhergehende Einschränkung der Gehfähigkeit im Alter besser zu verstehen.

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