Dr. Oliver Biehlmaier

Biozentrum
University of Basel
Klingelbergstrasse 50 / 70
CH - 4056 Basel
Kragenbau, Raum G1054 Tel.: +41 61 207 20 73
E-Mail: oliver.biehlmaier-at-unibas.ch
Lebenslauf

Imaging Core Facility (IMCF)

Neue Details aus dem Mikrokosmos einer Zelle

Die Lichtmikroskopie erlebt derzeit eine Renaissance. Eine Vielfalt hochspezialisierter Mikroskope ermöglicht unterschiedliche Einblicke in einen lebenden Organismus. Die Imaging Core Facility unterstützt Forschende bei ihren auf Bilddaten und -analysen angelegten Experimenten.

Luftröhre und Imaginalscheibe einer sezierten Drosophila Larve, die E-cadherin-GFP exprimiert. Darstellung als zeit- und farbkodiertes Bild (Alexandru Denes, aufgenommen am SP5-II Matrix).

Bildgebende Verfahren werden in allen Bereichen der biologischen Forschung immer wichtiger. Das Lichtmikroskopiezentrum, genannt Imaging Core Facility, bietet allen Forschungsgruppen eine Technologieplattform zur Nutzung von hochentwickelten Lichtmikroskopen. Der Service reicht von der Beratung bei der Auswahl des zum Experiment passenden Mikroskops über die systemspezifische Geräteeinführung bis hin zur anschliessenden Analyse der Bilddaten. Unser Ziel ist es, die Forschungsgruppen mit den neusten Mikroskopietechniken und Softwarelösungen in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Innovationsschub in der Lichtmikroskopie

Seit Beginn des neuen Jahrtausends hat sich die Lichtmikroskopie rasant weiterentwickelt:

  • Mit dem vor 10 Jahren eingeführten Green Fluorescent Protein (GFP) als fluoreszierender Proteinmarker kann die räumliche und zeitliche Verteilung von Proteinen lichtmikroskopisch in lebenden Zellen, Geweben und Organismen direkt verfolgt werden.

  • Der enorme Fortschritt in der Computertechnologie ermöglicht die Analyse immer grösserer Bilddatenmengen und die Automatisierung der Bildaufnahme. Heutige Mikroskope sind somit komplex programmierbar und ähneln in mancher Hinsicht einem Roboter.

  • Seit einigen Jahren können mit sogenannten super-auflösenden Lichtmikroskopen in Bereiche vorgedrungen werden, die zuvor nur mit dem Elektronenmikroskop zugänglich waren. Mit doppelt gesteigerter Auflösung lassen sich damit kleinste Zellstrukturen lichtmikroskopisch „live“ darstellen.