Technology Ventures

Technology Ventures

Die molekulare und biomedizinische Grundlagenforschung am Biozentrum hat primär das Ziel, sich zentralen Fragen rund um die kleinste Einheit des Lebens, die Zelle, sowie den lebensnotwendigen Prozessen zu nähern – unabhängig von einer unmittelbaren praktischen Anwendung. Dennoch, oder gerade deshalb, führt sie immer wieder zu unerwarteten Lösungen für komplexe wissenschaftliche Probleme und schliesslich zu Erkenntnissen, die sich für innovative Produkte oder Technologien einsetzen lassen. 

In der Regel erfolgt die Entwicklung eines marktreifen Produktes durch einen Firmenpartner oder durch engagierte und unternehmerisch denkende Forschende, welche ihr Produkt selbst via eine Spin-off Firma auf den Markt bringen möchten. Das Biozentrum unterstützt ihre Forscher durch gezielte Informations- und Förderungspolitik, erfolgsversprechende Resultate und Technologien im Sinne einer verbesserten Wertschöpfung zu patentieren und lizensieren zu lassen bzw. als Grundlagen für mögliche Firmenausgründungen in Betracht zu ziehen.  Mit der aktiven Unterstützung bei der Umsetzung von Spin-off-Projekten leistet das Biozentrum einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationskraft des Denk- und Werkplatzes Schweiz.

KTI-Projekt: Therapeptix

Hinter Therapeptix verbirgt sich eine Machbarkeitsstudie, die durch die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gefördert wird.  Ziel der beiden Wissenschaftler Dr. Chee-Seng Hee und Dr. Christoph Schmutz ist die Entwicklung eines neuartigen Wirkstoffes zur Bekämpfung von bakteriellen Biofilmen in der Lunge von Patienten mit Mukoviszidose. Die Ergebnisse sollen die Grundlagen für die Gründung eines Spin-offs liefern. 

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T3 Pharmaceuticals GmbH

Dr. Simon Ittig, Dr. Christoph Kasper und Dr. Marlise Amstutz  haben sich im Jahr 2015 mit der Firma T3 Pharmaceuticals selbstständig gemacht. Dieses Spin-off mit Sitz am Biozentrum ist aus einem KTI-geförderten Projekt hervorgegangen. Die Jungunternehmer haben eine einfache und schnelle Methode entwickelt, bei der mithilfe eines bakteriellen Injektionsapparates verschiedenste Proteine  gezielt in eukaryotische Zellen eingebracht werden können. T3 Pharmaceuticals entwickelt diese Technologie nun zur Anwendung in der Krebstherapie.

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Nuomedis AG

Die Nuomedis AG wurde 2014 von Dr. Marko Loparic, Dr. Marija Plodinec und Prof. Roderick Lim gemeinsam mit der Firma Nanosurf AG gegründet. Die Forscher haben im Rahmen eines KTI-geförderten Projektes eine neuartige Technologie – ARTIDIS – zur Gewebediagnostik entwickelt. ARTIDIS steht für „Automated Reliable Tissue Diagnostics“. Diese Nanotechnologie, die zur Verbesserung der Krebsdiagnostik und -prognose sowie zur Entwicklung massgeschneiderten Therapien beiträgt, wird nun durch die Nuomedis AG weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht.

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Santhera Pharmaceuticals AG

Im Jahr 2000 gründete Dr. Thomas Meier mit MyoContract das erste Spin-off am Biozentrum der Universität Basel. Aus einer Firmenfusion ging daraus die heutige Firma Santhera Pharmaceuticals AG mit Sitz in Liestal hervor, der Herr Meier als CEO vorsteht. Das Pharmaunternehmen ist auf die Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten zur Behandlung seltener neuromuskulärer und mitochondrialer Erkrankungen spezialisiert. 

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