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29. Mai 2019

Höchstdotierter Start-up Preis für T3 Pharmaceuticals

T3 Pharmaceuticals AG gewinnt mit dem Förderpreis der W.A. de Vigier Stiftung die höchstdotierte Auszeichnung für Jungunternehmen in der Schweiz. Das Preisgeld beläuft sich auf 100 000 Schweizer Franken. Das Spin-off des Biozentrums der Universität Basel arbeitet auf dem Gebiet der Immunonkologie und überzeugte die Jury mit ihrem Therapieansatz, Krebs mithilfe lebender Bakterien zu bekämpfen.

T3 Pharmaceuticals gehört zu den fünf besten Start-ups, die mit dem Förderpreis der W.A. de Vigier Stiftung ausgezeichnet wurden.

T3 Pharmaceuticals gehört zu den fünf besten Startups, die von der W.A. de Vigier Stiftung in einem mehrstufigen Verfahren aus einer Rekordzahl von 256 Anmeldungen ausgewählt wurden. An der Preisverleihung in Solothurn vergab die Stiftung diese Woche insgesamt zehn Preise: fünfmal CHF 100 000 und fünfmal CHF 50 000.

«Wir sind geehrt, den ältesten und höchstdotierten Förderpreis für Start-ups in der Schweiz zu erhalten und bedanken uns bei der W.A. de Vigier Stiftung sowie den Stiftungsräten, die das Potenzial in uns und unserem neuartigen Behandlungsansatz sehen. Danken möchten wir auch dem Biozentrum, der Universität Basel, unseren Partnern und Unterstützern und insbesondere unseren Investoren, welche sich gemeinsam mit uns auf diesen Weg gemacht haben. Ein spezieller Dank gebührt zudem der Familie Grisard, welche unseren Preis gestiftet hat», erklärt Simon Ittig, CEO von T3 Pharma.

Persönlichkeit und Innovation
Der höchstdotierte Schweizer Förderpreis für Jungunternehmen ist an keine Bedingungen geknüpft. Bei der Projektbeurteilung legt die Stiftung besonderen Wert auf die Unternehmerpersönlichkeit. Wichtig ist aber auch der Innovationscharakter, die gesamtgesellschaftliche Relevanz, die technische und finanzielle Realisierbarkeit sowie die Marktchancen und das Potenzial neuer Arbeitsplätze. Die innovative Krebstherapie mit Bakterien von T3 Pharma konnte dabei die Jury überzeugen.

Kampf gegen Krebs
Immunotherapie wird als Wendepunkt im Kampf gegen Krebs gesehen: Anders als herkömmliche Therapien, welche den Tumor direkt angreifen, stimuliert der Ansatz von T3 Pharma das körpereigene Immunsystem, damit dieses die Krebszellen selektiv erkennt und attackiert. «Mit unseren Bakterien verfügen wir über eine leistungsfähige und vielseitig einsetzbare Plattform», so Christoph Kasper, CSO von T3 Pharma. Die Resultate bestätigen das medizinische Potenzial der immunonkologischen Therapie. «Die präklinischen Arbeiten sind weit fortgeschritten und unsere Vorbereitungen für die klinische Entwicklung initiiert», ergänzt Simon Ittig, der die Jury nicht nur mit der Idee, sondern auch mit seinem Spirit überzeugen konnte.

T3 Pharmaceuticals wurde im Mai 2015 als Spin-off des Biozentrums der Universität Basel gegründet. Die Firma fokussiert sich auf bakterienbasierte Immunonkologie zur Behandlung von festen Tumoren. T3 wurde bereits ausgezeichnet als «Science Startup of the year 2018» von Falling Walls Venture, eine der ersten BaseLaunch Firmen und Gewinner der Venture.ch Businessplan-Competition 2016.

Weitere Informationen: www.t3pharma.com

Kontakt: Kommunikation