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Biozentrum der Universität Basel
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CH - 4056 Basel

Telefon +41 61 267 21 11
Fax +41 61 267 17 12

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Biozentrum Universität Basel

Biozentrum auf einen Blick

Das Biozentrum der Universität Basel

Das interdisziplinäre Biozentrum ist das grösste naturwissenschaftliche Departement der Universität Basel. Sein Schwerpunkt liegt in der molekularen und biomedizinischen Grundlagenforschung und Lehre. Gut vernetzt mit Partnern aus Akademia und Industrie, nimmt das Biozentrum national und international eine Spitzenstellung ein und ist heute aus der Lehr- und Forschungslandschaft nicht mehr wegzudenken. 

Das innovative Konzept einer interdisziplinären Forschungsstätte war zur Gründungszeit des Biozentrums 1971 einzigartig. Noch heute, rund 40 Jahre später, steht fest: Dieser Vorstoss war ein Erfolgskonzept. Die Interdisziplinarität im Bereich der molekularen und biomedizinischen Forschung ist auch heute die Stärke des Biozentrums. Dazu kommt eine attraktive Ausstattung in Spitzentechnologie und eine hohe Motivation der Mitarbeitenden.

Über 30 Forschungsgruppen mit Wissenschaftlern aus über 30 Nationen erforschen biologische Prozesse auf molekularer Basis. Das Spektrum ihrer Arbeit ist weit, die Fragestellungen sind vielfältig: Wie ist eine Zelle aufgebaut, wie funktioniert sie und wie werden alle lebensnotwendigen Prozesse gesteuert? Können wir diese Prozesse im Computer modellieren? Woher weiss eine Stammzelle, wofür sie bestimmt ist? Wie bilden sich Blutgefässe aus, wie entwickelt sich das Nervensystem und wie verteidigt sich unser Körper gegen Bakterien-Infektionen?  Lassen sich neue Strategien zur Behandlung schwerer Erkrankungen – z.B. Muskelkrankheiten, Alzheimer oder Krebs – entwickeln? Mit jährlich über 200 wissenschaftlichen Publikationen positioniert sich das Biozentrum regelmässig im obersten Viertel der Weltrangliste.

In seiner Forschung legt das Biozentrum Schwerpunkte auf die Zell- und Entwicklungsbiologie, die Strukturbiologie, die Neurobiologie, die Infektionsbiologie und Computational & Systems Biology. Mittlerweile lassen sich die Forschungsfelder weniger denn je voneinander trennen, denn gerade an ihren Schnittstellen findet eine enge Zusammenarbeit unter den Forschungsgruppen statt, die in hohem Masse zum wissenschaftlichen Erfolg des Biozentrums beiträgt. Sowohl seine Finanzierung als auch seine Infrastruktur sind international wettbewerbsfähig und ermöglichen Forschung auf höchstem Niveau.

Das Biozentrum hat sich auch als beispielhafte Ausbildungsstätte national und international etabliert. Studierende profitieren vom wissenschaftlichen Erfolg des Biozentrums. Sie werden gleich zu Beginn ihrer akademischen Ausbildung in ein Forschungsumfeld integriert und erfahren den Alltag eines Wissenschaftlers hautnah. Diese enge Verknüpfung von Ausbildung und Forschung gehört zu den Stärken des Biozentrums. Vom Bachelor- und Master-Studium bis hin zum Doktorat und Postdoktorat können die angehenden Forscher ihre wissenschaftliche Ausbildung am Biozentrum absolvieren.

Die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern ist dem Biozentrum ein zentrales Anliegen. Ausgezeichnete Doktoranden können dank der Werner-Siemens-Stiftung durch das internationale PhD-Programm „Opportunities for Excellence“ gefördert werden.  Junge Assistenzprofessoren und -professorinnen profitieren von der offenen und kollegialen Kultur, durch die das Biozentrum seit jeher geprägt ist und werden in ihrer Karriere-Planung begleitet. Dieses Erfolgsrezept hat sich bewährt. Heute sind zahlreiche international erfolgreiche Wissenschaftler, die einst ihre akademische Laufbahn am Biozentrum begannen, als Professoren an renommierten Hochschulen oder als hochqualifizierte Führungskräfte in der Industrie und Wirtschaft tätig.

Biozentrum in Zahlen

Mitarbeitende 2012

Mitarbeitende insgesamt: 546
Professoren: 33
Postdoktoranden: 132
Doktoranden: 133
Wissenschaftliche Mitarbeitende: 41
Masterstudenten: 31
Labor/Technik: 128
Administration: 48

Jahresrechnung

Gesamtaufwand: 60.3 Mio. CHF
Universität Basel: 66.4 %
Schweizer Nationalfond: 16.5%
Schweizer Institut für Bioinformatik: 2.3%
Werner-Siemens Programm: 1.4%
Andere Geldgeber (EU Programme, SystemsX, KTI, etc.): 13.4%