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04. Januar 2021

Sprungbrett in die Forschung für Bachelor-Studierende

Bachelor-Studierende aus allen Bereichen der Naturwissenschaften können erneut im Rahmen des „Biozentrum Research Summer“ Programms während sieben bis neun Wochen an einem aktuellen Projekt in der Spitzenforschung mitarbeiten. Bewerbungsfrist ist der 28. Februar.

 

Mit welchen Fragestellungen befassen sich Forscher in ihrer täglichen Arbeit? Was bedeutet es, als Wissenschaftler zu arbeiten? Und wie funktioniert eine Forschungsgruppe? Diesen Fragen auf den Grund zu gehen, den Forschungsalltag mitzuerleben und an einem realen Forschungsprojekt in der Spitzenforschung mitzuarbeiten, ermöglicht das Biozentrum im Sommer 2021 wiederum rund fünfzehn ausgewählten Bachelor-Studierenden. 

Die frühe Einbindung der Studierenden in die aktive Forschung hat am Biozentrum Tradition.  So ist bereits das dritte Studienjahr mit seinen Blockkursen stark praxisorientiert.  „Mit dem vor drei Jahren lancierten Biozentrum Research Summer schaffen wir für motivierte Studierende die zusätzliche Möglichkeit, noch früher in ihrer Laufbahn Spitzenforschung hautnah zu erfahren“, so Prof. Sebastian Hiller, Vorsitzender der Kommission Lehre am Biozentrum der Universität Basel und Leiter des Programms. Viele der Teilnehmenden bezeichneten dann auch ihr Sommerpraktikum als einmaligen Chance, schon im zweiten Studienjahr etwas aus dem Schulischen heraus und in die Forschungs- und Laborwelt hineinzukommen.

Das Programm richtet sich an Studierende der Biologie, und steht darüber hinaus auch interessierten Bachelor-Studierenden aus den Nanowissenschaften, der Chemie, Physik, den Computational Sciences sowie aus verwandten Gebieten offen. Während sieben bis neun Wochen arbeiten die Teilnehmenden aus ganz Europa unter der direkten Anleitung eines erfahrenen Wissenschaftlers in einer der zahlreichen Forschungsgruppen am Biozentrum mit. Sie trainieren dabei ihr wissenschaftliches Denken, das Dokumentieren und Präsentieren von Forschungsergebnissen, setzen sich mit unterschiedlichen Fragestellungen in den Life Sciences auseinander und erlernen vielfältige Labormethoden. Die Inhalte der Forschungsprojekte sind breit gefächert, sie reichen von der Struktur-, Computational- und Zellbiologie bis hin zur Entwicklungs-, Mikro- und Neurobiologie. Wissenschaftliche und gesellschaftliche Veranstaltungen für die Teilnehmenden runden das Angebot ab. Schliesslich sollen die Teilnehmenden auch zu einer fest im Biozentrum verankerten Gruppe zusammenwachsen.